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Günther Tielebörger.

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Bürgermeisterwechsel bei der Verbandsgemeinde Kandel

Zu der letzten Sitzung des Verbandsgemeinderates unter seinem Vorsitz hatte Bürgermeister Günther Tielebörger am Montag, dem 16.03.2009, in die Bienwaldhalle Kandel eingeladen Nach 3 Wahlperioden und insgesamt 28 Jahren als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kandel endet seine Amtszeit am 31.03.2009.
Beigeordneter Norbert Knauber überreichte ihm die Urkunde über seine Ruhestandsversetzung. Mehr als 300 Gäste, darunter neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, waren gekommen, um die erfolgreiche Arbeit des langjährigen Bürgermeisters zu würdigen und ihm dafür Respekt und Anerkennung zu zollen.

In einem kurzen Rückblick ging Bürgermeister Tielebörger insbesondere auf die Veränderungen ein, die in all den Jahren innerhalb der Verwaltung zu verzeichnen waren. Dabei lobte er die Motivation und die Zuverlässigkeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihn in all den Jahren unterstützt und mit ihm gemeinsam Verantwortung getragen haben.

Die Nachfolge von Bürgermeister Tielebörger wird ab dem 01.04.2009 Herr Volker Poß antreten, der in der gleichen Sitzung seine Ernennungsurkunde entgegennehmen durfte und in sein neues Amt eingeführt wurde.

 

Neujahrsempfang 2009

„Wer aufhört, besser werden zu wollen,
hat schon aufgehört, nur noch gut zu sein.“

Mit diesen Worten appellierte Bürgermeister Tielebörger bei seiner Neujahrsansprache an die anwesenden, fast 300 Bürgerinnen und Bürger, mitzuhelfen, um aus der Krise herauszukommen.
Die Stadt werde in diesem Jahr rund 12 Mio. € in die Hand nehmen, um auch große Projekte, wie die Sanierung der Stadthalle, den Neubau der Einsegnungshalle auf dem Friedhof und die Umgestaltung des Schwanenweihers in Angriff zu nehmen. Durch einen Überschuss im Haushaltsjahr 2008 in Höhe von 4,5 Mio. € wird es möglich sein, diese Gesamtausgaben ohne Kreditaufnahme zu bewerkstelligen. Dies sei ein kommunaler Beitrag in der derzeitigen Situation, um den Motor „Mittelstand“ in Kandel und Umgebung zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern.

Als einen Erfolg bezeichnete er die Ansiedlung von Bosch und Zufall im „Horstgelände“ sowie Alfa Aesar und des neuen Fitnessstudios, das bereits im März die Pforten öffnen wird. Insgesamt fast 200 neue Arbeitsplätze sind damit hinzugekommen. Durch den Netto-Markt, der bereits kurz vor Weihnachten in Oberkandel die Tore öffnete, wurden weitere über 10 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dieses führt dazu, dass Kandel eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Rheinland-Pfalz hat. Auch wies Bürgermeister Tielebörger darauf hin, dass im Vergleich zu anderen Gemeinden die Finanzkraft der Stadt überdurchschnittlich hoch sei.

Ein großes Augenmerk gelte es aber auch auf die Einkaufssituation in Kandel zu richten. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein für „Handel und Gewerbe“, Verwaltung und Rat sei hierfür ein Garant. Darüberhinaus werde der Stadtrat dafür sorgen, dass keine Betriebe auf der sogenannten „Grünen Wiese“ angesiedelt werden, die der Innenstadt das Wasser abgraben. Innenstadtrelevante Angebote werden auch in der Innenstadt verbleiben, so Günther Tielebörger. Allerdings müsse man sich auch über eine Arrondierung unterhalten, damit die Kaufkraft in Kandel weiterhin bleibt. Das in Auftrag gegebene Einzelhandelsgutachten bescheinigt Kandel eine über die Maßen hinaus gute Einkaufssituation; die Kaufkraft werde in hohem Maße abgeschöpft. Hierzu gehöre es allerdings auch, dass die Situation des Einkaufens in der Innenstadt erhalten bleibt, und dies bedeute Erhaltung der Fachwerkhäuser, Verbesserung der Verkehrs- und der Parksituation. Auch hieran, so der Bürgermeister, werde man verstärkt arbeiten müssen. Dabei sind private Investoren notwendig, aber auch das ein oder andere Mal müsse die Stadt einschreiten und mit gutem Beispiel vorangehen.

Als künftige Schwerpunkte bezeichnete Bürgermeister Tielebörger den weiteren Fortgang der Entlastungsstraßen im Südosten von der Lauterburger Straße bis zum Kreisel in Kandel-Mitte und im Nord-Westen vom Feuerwehrgerätehaus bis zum Höhenweg in der Saarstraße. Diese beiden Entlastungsstraßen seien notwendig, um auch die Verkehrssituation in der Innenstadt zu entlasten. Günther Tielebörger sprach sich weiterhin für die Ausweisung weiterer Baugebiete aus, denn die künftigen Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber in Kandel sollten auch die Möglichkeit haben, hier zu wohnen. In Angriff genommen werden soll jetzt auch die Überplanung des südlichen Bereichs des Bahnhofes. Hier soll eine Verbindungsstraße von der Beethovenstraße zur Lauterburger Straße entstehen mit weiteren Parkplätzen und einer Bushaltestelle. In diesem Zusammenhang sollen auch im Jahr 2010 die Bahnsteige erhöht werden, so dass im Herbst 2010, wenn die Bahn neue Triebwagen einsetzen wird, man ebenerdig in die neuen Wagen einsteigen kann.

Als kulturelles Highlight bezeichnete Bürgermeister Tielebörger das anstehende Holzsymposium im Juni dieses Jahres am Schwanenweiher. Dort werden 6 Künstler 14 Tage lang ihre Skulpturen fertigen. Dieses ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Partnergemeinde Reichshoffen und somit wird auch ein gleiches Symposium in 2 Jahren in Reichshoffen stattfinden. Dem Verein für grenzüberschreitende Freundschaften dankte der Bürgermeister ausdrücklich, der die gesamte Veranstaltung durchführt und auch für ein abwechslungsreiches Programm sorgen wird. Insgesamt sollte der Kulturarbeit in der Stadt stärkere Aufmerksamkeit zukommen, denn dies sei ein wichtiger Ansiedlungsfaktor auch für weitere Betriebe. Hierzu gehöre auch der Ausbau der Volkshochschule, die mehr und bessere Räumlichkeiten braucht sowie die Unterstützung der Musikschule und des Kulturvereins (KuKuK), der jedes Jahr anspruchsvolle Kulturereignisse nach Kandel hole. Darüberhinaus solle weiter die Arbeit der Gesang- und Musikvereine unterstützt werden und die Stadt mit dafür sorgen, dass entsprechende Räumlichkeiten auch zur Verfügung stehen.

„Also, nehmen wir das Heft des Handelns in die Hand und warten nicht auf bessere Zeiten“. Mit diesem Appell an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch den Stadtrat bei seinen Vorhaben zu unterstützen und sich weiterhin ehrenamtlich zu engagieren, schloß der Bürgermeister seine Neujahrsansprache. Anschließend wurden die Sportlerinnen und Sportler, die herausragende Leistungen erzielt haben, geehrt.

 

Juni 2008: Ausbau der Bahnhofstraße in Kandel offiziell beendet

Die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße einschließlich der Rechtsabbiegerspur von der Rheinstraße zur Marktstraße konnten nun offiziell abgenommen werden. In der 7-monatigen Bauzeit wurde neben den Straßenarbeiten auch die komplette Wasserversorgung in diesem Bereich neu erstellt. Auch der Kreuzungsbereich Rhein-/Marktstraße wurde so verändert, dass eine Rechtsabbiegerspur zur Marktstraße entstand. Die Ampelanlage wird derzeit noch auf diese neue Situation umgestellt. Das Land beteiligt sich an dem Projekt mit 185.000,-- €, die Verbandsgemeindewerke mit 125.000,-- €, so dass bei der Stadt Kandel nach Abzug der Anliegerbeiträge noch 225.000,-- € verbleiben.

Derzeit wird die Zeppelinstraße ausgebaut. Im nächsten Jahr, so Bürgermeister Tielebörger, soll dann die Luitpoldstraße folgen. Auch hier sollen Kanal- und Wasserleitungen komplett mit erneuert werden.

 

Wirtschaftswege in der Gemarkung Kandel ausgebaut

Rund 2,4 Kilometer Wirtschaftswege wurden in einer Rekordzeit vom 30.09. bis 14.11.2008 ausgebaut. Der Wirtschaftsweg zwischen dem Wasserwerk und den Holderbühler Höfen wurde um 1,5 km erweitert und die Weiterführung bis zur Leistenmühle mit einer neuen Schwarzdecke versehen. Der andere Wirtschaftsweg reicht von der Zeppelinstraße bis in den 2. Gewanneweg.

Bei der Bauabnahme bedankte sich Bürgermeister Tielebörger bei Herrn Bitzer von der Firma Schön & Sohn für die prompte Durchführung der Maßnahme ebenso, wie bei Herrn Herion vom Dienstleistungsbetrieb Ländlicher Raum, über den die Maßnahme mit 45 % bezuschusst wurde. Ein herzliches Dankeschön galt auch dem Ingenieurbüro Muff-Hohmann, das die Baumaßnahme betreut hat. Insgesamt hat der Wirtschaftswegeausbau 280.000,-- € gekostet. Hinzu kommt noch die erstmalige Herstellung einer Beleuchtung zu den Holderbühler Höfen.

 

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